Digital und Analog

Die digitale Signalverarbeitung der Tonsignale hat viele Vorteile gegenüber der analogen Verarbeitung. Mit geeigneten Verfahren kann die digitale Datenmenge ohne Einschränkung der Tonqualität komprimiert werden. Dies spart Kapazität im Sendekanal. Damit wird Platz frei für mehrere Programme in einem Sendekanal. Ebenfalls können im digitalen Signal Zusatzinformationen eingefügt werden, welche eine Bereicherung zur Nutzung der Radio-Programme beitragen.

Der Begriff „Analog“ kommt aus dem griechischen und bedeutet „entsprechend“ oder „ähnlich“, d.h. die Wiedergabe eines Tones ist entsprechend dem Vorgang bei dessen Erzeugung. Töne werden als analoge Signale aufgenommen, respektive transportiert (gesendet) und auf dem Empfänger „entsprechend“  dem analogen Signalverlauf wiedergegeben. Die durch die Schallwellen erzeugten Bewegungen der Mikrofonmembrane werden so zum Empfänger transportiert. Der Lautsprecher wiederum erzeugt die gleichen Schallwellen wie sie durch das Mikrofon aufgenommen wurden.

Bei der digitalen Tonverarbeitung werden die analogen Grössen wie Frequenz und Lautstärke die in einen „Zahlenwert“ gewandelt. Diese „Zahlenwerte“ werden im Empfänger für die Erzeugung der Schallwellen im Lautsprecher mittels kleinem Rechner wieder in die entsprechenden analogen Signale gewandelt.